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Naturpark Dübener Heide

Eingebettet zwischen der Elbe im Osten und der Mulde im Westen erstreckt sich die weitgehend naturnahe Kulturlandschaft der Dübener Heide. Sie ist das am weitesten vorgeschobene zusammenhängende Waldgebiet im mitteldeutschen Tiefland. Die Dübener Heide liegt auf dem Territorium der beiden Bundesländer Sachsen und Sachsen-Anhalt. Um die Ziele des Naturschutzes und des sanften Tourismus in der Dübener Heide umzusetzen, gibt es bereits über mehrere Jahre eine länderübergreifende Zusammenarbeit.
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Das Tor zur Dübener Heide bildet die Stadt Bad Düben, welche der Region auch den Namen verlieh.
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In diesem Naturpark liegen die Ortsteile der Gemeinde Laußig mit ihren ausgedehnten Feldern, Misch- und Kiefernwäldern, kleinen Bächen und den Flussläufen der Mulde.
Neu ausgebildete und gut ausgeschilderte Wander- und Radwanderwege laden ein, die Sehenswürdigkeiten dieser Landschaft zu besuchen. Selbst Reitwanderwege und dazugehörige Reitwanderkarten wurden für den berittenen Besucher angelegt. Kartenmaterial darüber erhalten Sie in den Bürger- oder Touristinformationen. An speziell dafür ausgelegten Raststätten und Übernachtungsmöglichkeiten zur Erholung von Pferd und Reiter können beide nach einem anstrengenden Tagesritt wieder Kraft schöpfen.
 
Die kleinen schmucken Heidedörfer, in welchen die Bienenzucht, Viehzucht, Ackerbau, Fischfang, Jagd und Holzhandel früher den Haupterwerb bildeten, sind Zeitzeugen der Historie.
Sei es Martin Luther, der Pfarrer der Reformation, welcher in dieser oder jener Kirche predigte. Sei es der Junker Peter Rothe, der nach Kleist als „Michael Kohlhaas“, ähnlich dem englischen Robin Hood in diesem Landstrich für Gerechtigkeit kämpfte und dafür aufs Rad geflochten wurde. Traditionsbewusst werden diese historischen Persönlichkeiten mit Volksfesten heute noch gewürdigt.
Luther’s Hochzeit oder die Michael-Kohlhaas-Tage sind ein Zeugnis dieser Zeit.
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Die reichlich mit Wild ausgestattete Wald- und Heidelandschaft Sachsens brachte selbst Kurfürst August den Starken zu Jagdausflügen in unsere Nähe. 
Die um 1721 bis 1724 errichteten Schlösser der Hubertusburg zu Wermsdorf bildeten dafür seine Residenz.
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Der heutige Wanderer kann in der Dübener Heide Rot – und Schwarzwild beobachten, Niederwild begegnen und mit etwas Glück Fasane und Rebhühner sehen.
Zu geführten Vogelstimmenwanderungen werden die Besucher eingeladen. Aus der Artenvielfalt, die in der Dübener Heide vorherrscht, werden sie danach manch kleinen Sänger selbst an seinem Lied erkennen. Seien es nun Buchfink, Star, Amsel, Pirol, Kohlmeise, Specht, Kuckuck, Mönchsgrasmücke oder weitere eifrige Sänger, jeder trägt mit seiner ihm eigenen Melodie zur Symphonie des Waldes bei.
 
Eine weitere Attraktion der Dübener Heide, vor allem im Ortsteil Durchwehna, ist der Biber.
Weder Baum noch Strauch sind vor ihm sicher. Er baut alles Holz in seine Biberburg ein und staut auch ab und an mal einen Bachlauf, so dass ein kleiner See entsteht.
 
Im Frühjahr hört der Wanderer schon von weitem die speziellen gurrenden Rufe der in großer Höhe heimkehrenden Kraniche. Auf den sumpfigen Waldwiesen im Zadlitzbruch haben sie ihre Rastplätze, ehe sie zu ihren Nistplätzen weiterfliegen. Etwa 10 Brutpaare bleiben in der Region. Im Herbst kann man dann den Abflug der stolzen Vögel ins Winterquartier beobachten. Bald danach kehrt auch bei uns die kalte Jahreszeit ein.
Vielerorts ist es noch ein weiterer prächtiger großer Vogel, der die Besucher in seinen Bann zieht – der Weißstorch. Von Naturschützern und Landratsämtern werden diese Tiere besonders geschützt und betreut, in dem die Storchenhorste überwacht, gewartet und gepflegt werden.

Gemeindeverwaltung

Leipziger Str. 23
04838 Laußig
Tel.:         034243 / 339 0
Fax:         034243 / 339 21
E-Mail:     info[at]laussig.de
Internet: www.laussig.de